MENÜ
E

Es gibt Hunde, die fotografiert man einmal.
Und dann gibt es Hunde wie Phil.
Ich habe ihn zum ersten Mal gesehen, als er gerade einmal zehn Wochen alt war. Ein kleiner Wirbelwind mit viel zu großen Pfoten, neugierigen Augen – und dieser ganz besonderen Ausstrahlung, die man nicht planen kann.
Australian Shepherd Phil – American Aussies Phillip of Valleyview.
Damals ein Welpe. Heute vier Jahre alt. Und jedes Mal, wenn er vor meiner Kamera steht, ist da sofort wieder dieses Gefühl von damals.
Er gehört Michaela. Und doch ist er einer dieser Hunde, die einen irgendwie begleiten – durch Bilder, durch Erinnerungen, durch all die kleinen Momente dazwischen.
Es sind nicht nur die großen Dinge, die ihn ausmachen.
Nicht nur die Erfolge im Rally Obedience oder Agility.
Nicht nur die Eleganz, mit der er auch auf Ausstellungen überzeugt.
Es ist das Dazwischen.
Dieses kurze Innehalten, bevor er losläuft.
Der Blick, der dich direkt trifft – wach, klar, präsent.
Die Ruhe, die plötzlich da ist, obwohl er voller Energie steckt.

Phil ist kein Hund, den man einfach „hinstellt und fotografiert“.
Er erzählt dir, wer er ist – wenn du hinschaust.
Lebhaft und gleichzeitig sanft.
Hochkonzentriert im Training – und im nächsten Moment verspielt wie ein Welpe.
Ein Hund, der arbeitet, liebt, denkt und fühlt. Und genau das sieht man.
Vielleicht ist es genau deshalb, warum ich ihn immer wieder fotografiere.
Weil sich seine Geschichte weiterentwickelt.
Weil kein Bild wie das andere ist.
Weil man mit jedem Shooting ein neues Kapitel festhält, ohne das Alte zu verlieren.
Und irgendwo zwischen all diesen Momenten entsteht etwas, das man nicht planen kann:
Echte Erinnerungen.
Nicht perfekt.
Nicht gestellt.
Sondern genau so, wie sie sich anfühlen.
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum Menschen ihre Hunde fotografieren lassen.
Nicht nur, um schöne Bilder zu haben –
sondern um das festzuhalten, was man sonst nicht greifen kann.

Liebe Michi, danke für Dein Vertrauen!

Erzähle mir, was Du denkst
Teile Deine Gedanken

Menü schließen